Stadt Asperg

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Interkommunaler Lehrpfad

Interkommunaler Lehrpfad; Markgröningen - Möglingen - Asperg

Karte Lehrpfad
Karte Lehrpfad

Lehrpfad der Lokalen-Agenda-21-Gruppen von Asperg, Markgröningen und Möglingen durch die drei Nachbarkommunen

Vom Naturdenkmal "Heiligenwiesle" aus auf Markgröninger Markung verläuft der Pfad durch das idyllische Leudelsbachtal in Markgröningen nach Möglingen. Von dort geht es weiter in Richtung "Kleinaspergle" zur Quelle des Eselsbaches auf der Markung Asperg.
Er führt schließlich über die Schulbiotope des Friedrich-List-Gymnasiums und der Friedrich-Hölderlin-Schule durch Asperg zum ehemaligen Gipssteinbruch in der Lehenstraße, am Fuße des Hohenaspergs. Hier endet der circa 10 km lange Natur- und Erlebnis-Pfad.
Genauso gut können Sie aber auch von Asperg aus starten oder den Weg in Teilen erkunden.

Der Lehrpfad wurde gefördert durch das Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg im Rahmen des Wettbewerbes "Konkrete Projekte der Lokalen Agenda 21, 2002".

Gestaltung, Illustration und Umsetzung der Tafeln:
Wolfgang Lang, 71120 Grafenau/Württ.

 Kolorierung der Tafeln:
Wolfgang Lang, Peter Schüle, Karte: Oliver Hauptstock, Dortmund

Die ergänzenden Lehrtafeln entstanden mit freundlicher Unterstützung von:

  •  Gebäudereinigung Harry Wagner GmbH, Asperg.
  •  VR Bank Asperg-Markgröningen eG.
  •  Stiftung Umwelt- und Naturschutz der Kreissparkasse Ludwigsburg
  •  Württembergische Weingärtner - Zentralgenossenschaft Möglingen eG.

1 - Das Naturdenkmal Heiligenwiesle
Bei dem Feuchtgebiet handelt es sich um ein seltenes und überdurchschnittlich wertvolles Biotop. In den stehenden offenen Wasserstellen und Tümpeln sind Amphibien heimisch.

2 - Der Leudelsbach
Das 8,5 km lange Fließgewässer liegt im Landschaftsschutzgebiet und bietet 32 Vogelarten einen Lebensraum. Für Fische und wassergebundene Kleinlebewesen soll ein durchgängiges Bachbett geschaffen werden.

3 - Die Wildhecke
"Hecken sind Finger an der Hand des Waldes".

4 - Kulturlandschaft im Wandel
Wo heute Streuobstwiesen das Landschaftsbild dominieren, prägte der Weinbau bis ins 19. Jahrhundert die Kulturlandschaft.

5 - Gehölze am Bach
Ein naturnahes Ufergehölz bietet Lebensraum und Nistmöglichkeiten für verschiedene Tiere. Ufergehölze dienen aber auch der Sicherung gegen Erosion.

6 - Die Trockenmauer
Zeuge früherer Weinbaukultur. Reste von Trockenmauern sind überall dort zu finden, wo der Weinbau eine Bedeutung hatte.

7 - Die Kopfweiden
Kopfweiden sind bedroht, weil die Nutzung fehlt. Mit den absterbenden Baumriesen verschwinden auch viele Tierarten.

8 - Entstehung von Quellwasser
Das Wasser auf und unter der Erdoberfläche befindet sich in einem Kreislauf zwischen den Speichern: dem Meer, der Atmosphäre und dem Festland.

9 - Die Streuobstwiesen
Streuobstwiesen sind ökologisch besonders wertvoll. Sie dienen zur Obsterzeugung, als Erholungsraum und als Biotop für viele Tier- und Pflanzenarten.

10 - Hochwasserrückhaltebecken "Eselspfad"
Der Teich wurde naturnah ausgebildet. So entstand ein für Möglingen bedeutendes Wasserbiotop mit einer Vielzahl von Lebewesen.

11 - Der Steinkauz
Der Steinkauz braucht alte, knorrige Bäume von denen aus er seine Jagd beginnen kann.

12 - Das Memory-Spiel
Auf drei Reihen drehbarer Holzwürfel müssen Tiere erkannt und die Namen durch richtiges Anordnen der Buchstaben auf den Würfeln beschrieben werden.

13 - Das Retentionsbodenfilterbecken
Die Entwässerung des Baugebietes Unholder Weg erfolgt erstmals in Möglingen im Trennsystem.

14 - Die Hochstauden am Eselspfad
Der Wassergraben am Eselspfad ist ein temporär wasserführender Graben. Das Ufer, aber auch die Sohle werden von einem dichten Bewuchs eingenommen.

15 - Die Heilkräuterwiese
"Der Sommer kam, sacht weht die Luft, geschoren ist der Rasen. Eine Wonne voller Kräuterduft dringt tief in unsre Nasen".

16 - Das Memory-Spiel
Auf drei Reihen drehbarer Holzwürfel müssen Tiere erkannt und die Namen durch richtiges Anordnen der Buchstaben auf den Würfeln beschrieben werden.

17 - Hohlwege
Von der Eiszeit zum fruchtbaren Löß. Hohlwege entstanden bei alten Wegen wenn der Lößuntergrund durch Regengüsse ausgeschwemmt wurde.

18 - Die Biotope an den Schulen
Die Schulbiotope des Friedrich-List-Gymnasiums und der Friedrich-Hölderlin-Schule sind Lebensraum für viele interessante einheimische Pflanzen und Tiere.

19 - Der Bürgergarten
Ehemaliges Sportgelände, heute naturnaher Stadtgarten mit 60 Bäumen, 750 Sträuchern und 1.400 m² Pflanzfläche.

20 - Vom Meeresbecken zum Gips
Die Keuperformation ist eine Folge von bunten Sedimentgesteinen, die vor ca. 200 Millionen Jahren abgelagert wurden. Am Fuße des Hohenasperg befindet sich ein ehemaliger Gipssteinbruch.