Stadt Asperg

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St. Bonifatiuskirche

St. Bonifatiuskirche, Weinstraße 29

St. Bonifatiuskirche
St. Bonifatiuskirche

Die Kirche wurde in den Jahren 1952 bis 54 erbaut. Renovierungen erfolgten in den Jahren 1973/74 sowie 1992/93. Der Altar wurde von Kunstmaler und Bildhauer Rasso Rothacker geschaffen. In den Altar eingelassen sind Reliquien vom heiligen Felicissmus und vom heiligen Jucundinus. Die Reliquien waren bereits im früheren Altar verwendet und mit einer Steinplatte eingemauert. 1976 erhielt die Kirche eine neue Marienfigur. Sie stammt von Wendelin Matt aus Rottweil. Im rückwärtigen Bereich befindet sich die Pieta, ein Relief das die Grablegung Christi - aus edlem Carrara-Marmor gearbeitet - darstellt. Sie ist eine Geschenk einer Bauernfamilie vom Oberland und wurde beim Bau der Kirche unter dramatischen Umständen nach Asperg gebracht. 

Im Jahr des 40-jährigen Jubiläums der Erhebung der Gemeinde zu einer selbständigen Pfarrei wurde die St. Bonifatius-Kirche durch einen Kreuzweg vervollständigt. Dieser wurde von Künstler Andreas Felger aus Gnadenthal gestaltet. Eindrucksvoll zeigt sich auf den Bildern der Leidensweg Jesu. Der Künstler elementarisiert die Personen auf ein Minimum. Eine hohe Bedeutung kommt in den Bildern der Farbsymbolik zu. So steht die Farbe Weiß für Jesus, der die Reinheit, Unschuld, Vollkommenheit, Aufopferung verkörpert. Schwarz drückt Last, Schuld und Tod aus. Rot steht für Blut und Opfertod, Wärme und Liebe, Purpurrot für die Königsherrschaft. Grün dient als Farbe für das Leben und die Hoffnung.

Die Bonifatiuskirche verfügt über 4 Glocken, namentlich die Bonifatiusglocke (1957), die Marien- und Friedensglocke(1711), die Christkönigsglocke (1962) und die Martinsglocke (1962).