Stadt Asperg

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Fachwerk in Asperg

Fachwerkhaus in der Königstraße 26

Fachwerkhaus in der Königstraße 26
Fachwerkhaus in der Königstraße 26

Das Gebäude wurde im frühen 17. Jahrhundert erbaut und hat eine freiliegende Giebelseite mit Schmuckfachwerk. Es diente als Wohn- und Geschäftshaus. In den 1930er Jahren gab es an der Südseite einen Kolonialwaren- und Spezereiladen. Es existierte auch eine Limonadenfabrikation für den der sog. „Asperger Sprudel“. 

Fachwerkhaus in der Königstraße 33

Fachwerkhaus in der Königstraße 33
Fachwerkhaus in der Königstraße 33

Im Dreißigjährigen Krieg war Asperg fast völlig zerstört. Das giebelständige Gebäude ist dennoch chronologisch dem Jahr 1661 zuzuordnen, der Zeit als die Stadt wieder im Aufbau begriffen war. Vom ursprünglich landwirtschaftlichen Anwesen ist heute nur noch das Wohnhaus erhalten. Die Scheune wurde in den 1970er Jahren abgebrochen. Im Erdgeschoss des Wohnhauses war vermutlich eine Handwerkerstube untergebracht, die im 19. Jahrhundert für weiteren Wohnraum aufgegeben wurde. Im Untergeschoss befanden sich ehemals Ställe und ein kleiner Vorratskeller. Es ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Beim Umbau 1985 wurde die dreizonige Gliederung der einzelnen Geschosse wieder aufgenommen, soweit möglich die alte Raumstruktur und ihre althergebrachte Nutzung beibehalten. Die Farbgebung innen und außen erfolgte entsprechend historischer Farbbefunde. Das Haus wurde 1988 mit dem Peter-Haag-Denkmalschutzpreis des Schwäbischen Heimatbundes ausgezeichnet.